MyBooks

April 26, 2008

Der Gefangene

Einsortiert unter: Buch — Birni @ 1:20 pm
Tags:
Originaltitel:    The Innocent Man
Autor:            John Grisham
Erscheinungsjahr: 2006

Ron Williamson arbeitet auf eine Karriere als professioneller Baseball-Spieler hin. Eine Weile lang scheint es ganz gut zu laufen, doch im Endeffekt scheitert der junge Mann an den harten Anforderungen des professionellen Sports. Damit nicht genug. Wieder zu Hause in Ada schafft es Williamson nicht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.Schliesslich wird in dem kleinen Ort ein junges Mädchen auf bestialische Weise umgebracht. Nachdem die Polizei erst ratlos ist, gerät der recht eigenartige Ron Williamson schnell in den Verdacht der Ermittler. Da Williamson jedoch unschuldig ist, denkt er sich auch nichts dabei, als er ein „Traum-Geständnis“ ablegt. Doch wer einmal in die Mühlen des amerikanischen Justizsystems geraten ist, für den ist ein Ausweg nicht so leicht zu finden. Noch dazu, wenn die Polizei dringend einen Verdächtigen braucht. Mit „Der Gefangene“ liefert John Grisham sein erstes Sachbuch ab. Dies tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. Und wenn man sich vor Augen führt, dass all das wirklich passiert ist, ist man vom Verlauf der Geschichte um so ergriffener.

Februar 16, 2008

Blondes Gift

Einsortiert unter: Buch — Birni @ 10:41 pm
Tags:
Originaltitel:    The Blonde
Autor:            Duane Louis
Sprache:          Englisch
Erscheinungsjahr: 2006

„Ich habe Ihren Drink vergiftet…“ so beginnt dieser spannende Thriller um eine Frau, die nicht alleine gelassen werden darf. Sie hat sich den Journalisten Jack Eisley als Opfer ausgesucht. Dieser ist eigentlich in Philadelphia, um sich mit dem Antwalt seiner Ex-Frau zu treffen. Er hat Angst vor diesem Termin, doch was er stattdessen mit der blonden Kelly erlebt entpuppt sich als wahrer Albtraum.

Hat er erst noch an einen Betrugsversuch oder ein Ablenkungsmanöver dreister Diebe gedacht, so muss er schon bald erkennen, dass mehr dahiner steckt als nur ein schlechter Scherz. Jack erlebt eine gehetzte Nacht mider der gutaussehenden Kelly und muss feststellen, dass noch andere, weit schlimmere Mächte hinter der Frau her sind.

Wer keinen Wert auf besonders hohen Anspruch legt, wird hier bestens bedient. Der Thriller entwickelt sich zu rasantem Tempo und man wird Stunde um Stunde durch einen aberwitzigen Tag manövriert, der auf ein furioses Finale zusteuert. Dazwischen lernt man die Abgründe von Philadelphias Nachtleben kennen und schaut dem Auftragskiller Jack Kowalski bei seinem persönlichen Rachefeldzug über die Schulter.

Ein verrückter Wettlauf zwischen Kelly und Jack auf der einen und Kowalski auf der anderen Seite beginnt. Doch das Ende sieht anders aus, als man sichs am Anfang hätte träumen lassen. Und wenn der Thriller auch nicht mit besonders hohem Anspruch aufwarten kann, so überrascht er doch durch ein Ende, wo Gut und Böse noch einmal neu gemischt wird.

Februar 14, 2008

Puppengräber

Einsortiert unter: Buch — Birni @ 5:23 pm
Tags:
Originaltitle:    Puppengräber
Autor:            Petra Hammesfahr
Sprache:          Deutsch
Erscheinungsjahr: 1970

Ein Krimi einer deutschen Autorin. Das Buch beginnt mit einer Beschreibung der wichtigsten Figuren und versucht so, in die Hanldung einzuführen. Eine recht ungewöhnliche Vorgehensweise, zumahl dem Buch noch eine skizzierte Landkarte des Handlungsortes vorangestellt ist.

Das Buch an sich tarnt sich als Erfahrungsbericht einer, an den Ermittlungen eines Mordfalles beteiligten Polizistin. So berichtet sie darin über ihre Erfahrungen in dem kleinen Ort, in dem damals die Tragödie geschehen ist. Dieser persönliche Stil geht allerdings recht schnell verloren und man ist doch wieder bei einer gewöhnlichen Erzählweise angekommen.

Die Handlung spielt sich in einem kleinen deutschen Dorf ab. Dort verschwinden seit einiger Zeit junge Mädchen. Schnell gerät der zurückgebliebene, etwa 20jährige Ben in Verdacht. Der geistig behinderte wohnt trotzt seiner Behinderung zuhause bei seiner Mutter und wird von dieser verhätschelt. Der Junge wurde schon immer im Dorf mit gemischten Gefühlen beobachtet, doch als die Morde geschenen wird das Misstrauen gegenüber dem Sonderling größer.

Trotz der Bedenken vieler Dorfbewohner stellt sich seine Mutter weiter hinter ihren Sohn. Es ist nicht klar, ob er der Mörder ist, heimlicher Beobachter war, oder von seinem „Freund“ Lukka sogar für die Morde benutzt wurde. So spinnt die Autorin langsam ein Netz aus Verdächtigungen und Vermutungen, in die sich Ben und seine Familie immer mehr verstricken.

Der Roman ist zwar kurzweilig, an den etwas eigenartigen und steifen Erzählstil der Autorin muss man sich allerdings erst einmal gewöhnen. Es gibt sicherlich bessere Krimis mit ähnlichem Hanlungsverlauf, zumahl sich Hammesfahr das ganze Buch hindurch nicht zwischen Roman und Bericht als Erzählform entscheiden kann.

Mittlerweile ist die Fortsetzung „Lukkas Erbe“ erschienen.

Dezember 26, 2007

America

Einsortiert unter: Buch — Birni @ 1:55 pm
Tags:
Originaltitel:    The Tortilla Curtain
Autor:            T. C. Boyle
Sprache:          englisch
Erscheinungsjahr: 1996

Die Lebenswege zweier grundverschiedener Menschen begegnen sich plötzlich. Der reiche Amerikaner Delaney Mossbacher überfährt auf der Canonstrasse den illegalen, mexikanischen Einwanderer Candido. Nachdem er den Mexikaner mit ein paar Geldscheinen abgefertigt hat, trennen sich die Wege der beiden Männer wieder.

Im Laufe des Buches bleibt dies jedoch nicht die einzige Überschneidung der beiden, so verschiedenen Lebenswege. Auf der einen Seite steht der Naturfreund Delaney, der vom Einkommen seiner Frau lebt und seine Energie der einhiemischen Flora und Fauna widmet. Auf der anderen Seite steht der Einwanderer, der jeden Tag auf der Suche nach Arbeit, um sein, und das Überleben seiner Frau kämpfen muss. Und das alles immer in der Angst, von „la Migra“, der Einwanderungsbehörde, aufgegriffen zu werden.

T. C. Boyle schildert eindringlich zwei Leben, die verschiedneer kaum sein könnten. Zwei Schicksale, die, räumlich kaum von einander getrennt, doch so unterschiedliche Wege nehmen. Beide werden von Schicksalsschlägen heimgesucht. Doch auch diese wiederrum, fallen so unterschiedlich aus, wie es nur sein kann. Während Delaneys grösste Sorge seinen beiden, von Coyoten getöteten Hunden gilt, muss Candido für seine schwangere Frau sorgen. Ganz nebenbei muss er Arbeit finden uns sich von den Verltzungen des ersten Zusammenstosses der beiden Hauptpersonen erholen.

Dezember 3, 2007

Live from Dublin

Einsortiert unter: CD — Birni @ 9:03 pm
Tags:
Künstler:
Erscheinungsjahr:
Label:
Chris De Burgh
1997
Canada (Meddgaphon Importservice)
Tracklist: 1. Last Night
2. Sailing Away
3. Revolution
4. I’m Not Scared Anymore
5. Spanish Train
6. Borderline
7. Risen Lord
8. Last Time I Cried
9. Lady in Red
10. Spaceman Came Travelling
11. Patricia the Stripper
12. Missing You
13. Say Goodbye to It All
14. Don’t Pay the Ferryman
15. High on Emotion

Dies war meine erste CD von Chris de Burgh und sie hat meien Leidenschaft für diesen Künstler geweckt. Ich hatte sie mir gekauft, nach dem ich De Burgh einmal bei einer kleineren Veranstaltung live gesehen hatte. Nachher war meine Begeisterung nicht mehr zu bremsen und ich bin seither ein treuer Fan.

Das Konzert beginnt mit „Las Night“ relativ beschaulich und steigert sich dann etwas, bis es bei „Revolution“ ankommt. Da sind wir dann auch schon bei einem der etwas schnelleren Stücken der Aufnahme. Ansonsten ist das ganze Konzert eher etwas langsam, melancholisch und beschaulich gehalten.
Danach kommt wieder ein etwas ruhigeres Stück, bevor mit „Spanish Train“ eine der bewegendsten und mittreissendsten „Geschichten“ aus de Burghs Feder folgt. Diese Live-Aufnahme ist auch wesentlich länger als die Version aus dem Album. Dies tut der Stimmung aber keinen Abbruch, sondern vertieft sie im Gegenteil geradezu.
Anschließend kommt mir Borderline wieder ein Song, der Thematisch zum Opener passt und uns wiederum die Folgen eines Krieges vor Augen führt.
Anschließend arbeitet sich das Konzert über Risen Lord, einer sehr nachdenklichen und langsamen Nummer weiter zu „Lady in Red“. Das ist wohl das immer noch bekannteste Lied von Chris de Burgh und war zu siner Zeit die meistgespielte Single im US-Radio. Auch wenn es zweifelsohne nicht zu meinen, und auch nicht zu Chri de Burghs Lieblingsliedern gehört.
„Spaceman came Travelling“ stellt dann wohl die moderne Version der Weihnachtsgeschichte dar, auch wenn das einigen sicher als etwas weit hergeholt erscheint. In die Rolle der Heiligen Drei Könige schlüpft dabei ein Außerirdischer, dessen UFO den Weihnachtsstern darstellt.
„Patricia the Stripper“ wiederrum erzählt sehr anrührend die Geschichte einer Stripperin, die erst wegen ihres Handwerks verhaftet, dann jedoch eben aus diesem Grund auch wieder freikommt. Auch hier beweist Chris de Burgh einmal mehr sein Talent zum musikalischen Geschichtenerzählen.
„Missing You“ ist  das einzige Cover auf der CD und hätte meienr Meinung nach nicht unbedingt mit reingemusst, auch wenn es sehr gut zur Grundstimmung des Werkes passt. Meiner Meinung nach der schwächste Song auf der CD.
„Say Goodbye To It All“ spinnt dann die Geschichte aus „Borderline“ weiter und erzählt von zwei Menschen, die sich einst an der Grenze verlohren haben, aber schließlich doch wieder zueinander finden.
Anschließend kommt mit „Don’t Pay The Ferryman“ ein Song, der mittlerweile wohl auch unweigerlich mit Chris de Burgh verbunden ist. Das Lied erzähtl auf eine leicht unheimliche Weise die Geschichte eines Reisenden, der sich auf der Überfahrt einem fremden Fährmann anvertrauen muss. Es bereitet ihm dabei sichtlich Unbehagen, sich dem Fremden Fährmann anzuvertrauen und ihn schon vor gelungener Überfahrt bezahlen zu müsen.
Den Abschluss schließlich bildet „High On Emotion“. Damit schließt das Konzert nochmal mit einer schnellen Nummer ab, die die Stimmung genau zum Finale zum kochen bringt.

Nächste Seite »

Theme: Rubric. Bloggen Sie auf WordPress.com.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.